Von A Escravitude nach Santiago de Compostela
Oh Mann, hab ich gut geschlafen… Ich schlurfte in die Gemeinschaftsküche… Renate und Martina saßen schon beim Frühstück… Martina quasselte mich an... Bitte 🙏 nicht in der Früh, vorm ersten Kaffee anquatschen… ich sollte mir echt ein Schild umhängen: ‚Morgenmuffel ansprechen verboten‘… 🚫 jemand hat italienischen Kaffee gemacht… toll für mich… 😁
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg… eigentlich wollte ich die Laufschuhe anziehen, weil viel Asphaltweg, aber der Wetterbericht sagte wieder Regen… also Wanderschuhe an, denn die Laufschuhe sind nicht wasserdicht… ☹️
In ‚A Pica‘ kommen wir bei einem Kiosk vorbei, bei dem man schnell mal Wäsche waschen und trocknen kann… das fand ich echt lustig… und es war sogar günstiger als in den Herbergen…
In ‚O Faramello‘ ein kurzer Stop für Cola und Klogang… 🚽
Mirko kam des Weges… wo haben wir denn die beiden schon wieder überholt??? Aber Stefan war gar nicht dabei, der war noch ein paar Kilometer hinter uns…
Gestärkt ging’s weiter und dann wollten ausnahmsweise Renates Füße nicht mehr… zum Glück waren wir in einer kleinen Ortschaft und da gab’s eine Busshaltestelle… die haben’s uns angetan…🤣 es war 11:11 Uhr… Zeit für eine jause.. und plötzlich kam Mirko angeschlurft… wie gibt’s das??? Er hatte uns sicher grade überholt, wie kann er dann hinter uns ankommen… na gut… jause, Pause und weiter geht’s…
Wir gehen an einer Bar vorbei und plötzlich ruft jemand meinen Namen… ich dreh mich um… und Aline grinst mich an… dass wir sie nochmal am Weg sehen hätte ich nicht gedacht… 🤩
Wir sind am Stadtrand von Santiago angekommen und plötzlich streiken meine Muskeln… es geht nicht mehr… Renate will Pause machen und ich will endlich meine Compostela… also gehen wir weiter… für die 2 km haben wir eine Stunde gebraucht… Aber dann waren wir endlich da… 🤩🤩🤩
Nach dem Pilgermenü brechen wir Richtung Finesterre auf… zwischendurch fragen wir in Herbergen und Hotels nach einem Bett… endlich haben wir Glück… 🍀
Wir schlafen im Kloster ‚Via Lucis‘ bei den Nonnen… wollt sowas eh schon immer machen… die Kemenaten sind klein und bescheiden aber sehr ruhig… es sind zwar Gitter vor den Fenstern - wahrscheinlich damit ihnen die letzten Nonnen nicht abhanden kommen - aber wir können damit leben… zumindest für eine Nacht… 🤣
Nach einer ausgiebigen Dusche gehen wir noch in eine Bar und stoßen auf diese Etappe an…
Erkenntnis des Tages: „Wer braucht schon Komfort, wenn es Cola, Klos und Klosterbetten gibt?“
Eure Charlie











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