Von Boente nach O Pedrouzo

In der netten deutschen Herberge hab ich gut geschlafen… hatte abends noch ein paar Bier und einen richtig guten Burger…


Da es erst ab 7:30 Uhr Frühstück gab, ich aber schon um 7:00 Uhr los bin, da der Wetterbericht Sonne und Hitze ankündigte, musste ein ordentliches Frühstück ausfallen… einzig die beiden Küchlein, die ich gestern früh eingepackt hab und der kalte schwarze Tee aus der Thermoskanne mussten heute ausreichen… als ich aus der Stadt raus bin hab ich dann eine offene Bar gefunden…



Der Weg war heute wegen der Hitze anstrengend… die Berge lagen etliche km hinter mir… Schade, dass ich bald in Santiago bin… trotz Anstrengung, ungewohnten Bewegung, Muskelkater, Schmerzen, etc war es das beste, das ich für mich seit langem gemacht habe…




Heute war es so, als wenn ich zuhause spazieren gehe… hin und wieder leicht auf und ab, aber sonst eher gerade…




Die Leute werden immer mehr und der Kaffee teurer… in jedem noch so kleinen Nest gibt es mindestens eine Bar und eine Herberge… jetzt sieht man voll die Schattenseite des Caminos… an jeder zweiten Ecke will dir ein fahrender Händler einen Spazierstock, Muscheln oder Armbänder verkaufen… auch Masseure haben am Straßenrand ihre Betten für die leidenden Pilger aufgestellt… das brauch ich alles nicht…





Mein Camino ist in meinem Kopf und da wird er bleiben, solange ich lebe… 😉

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