Von Lugo nach Ferreira

Gestern Abend war’s noch ein bissl feucht-fröhlich… 😉

Nachdem in der öffentlichen Herberge wieder mal kurz vor 6:00 Uhr etliche Pilger in panikartiger Manier ihre Sachen gepackt haben, musste ich also auch aufstehen…


Am Praza Maior war Matys Café das einzige, daß schon um 7:30 Uhr öffnete… nach Kaffee, Churros und Zitronenkuchen ging’s flott weiter raus aus der Stadt… war auch nicht schwer denn es ging bergab…



Am Rio Miño musste ich innehalten… gespenstisch zog sich der Nebel über den Fluss hoch… ich mag diese Stimmung… noch dazu wenn kaum Leute unterwegs sind und die Sonne versucht aufzugehen… 
😁




Danach ging es auf der Straße bergauf… 10km der Landstraße entlang… das war echt öd und landschaftlich nicht wirklich ansprechend…


Jetzt zeigte der Camino seine schlechte Seite… den Pilger-Highway… da in Lugo mehrere Wege zusammen treffen, werden die Pilger immer mehr…



Nach knappen 12km war dann endlich wieder ein Waldweg in Sicht… das war für die Füße angenehmer und landschaftlich schöner… im Wald fand ich ein schönes Plätzchen für die Mittagspause…





Der Hochnebel verschwand allmählich un
d die Sonne strahlte… herrlich 😁

Leider führte der Weg immer wieder über Straßen… 


1km vor Ferreira brach dann ein Gewitter los und ich kam ziemlich nass bei der einzigen Bar an… 



Nach 20min und einem Cerveza war der Regen nicht mehr ganz so stark und ich dachte, dass es gleich ganz aufhören würde zu regnen… ich ging daher die 800m bis zur Herberge… 300
m vor der Herberge schüttete es wie aus Kübeln… jetzt war ich aber wirklich pitschnasse! ☹️


Erkenntnis des Tages:

Es kommt immer anders als man denkt!

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